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wJC2: HR Göllheim/Eisenberg - TSG Friesenheim 21:17 (15:11)

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Montag, 29. Februar 2016
Eulen schlagen sich bei ihrer 1. Saisonniederlage selbst

Die Heimmannschaft der Wölfe bereiteten das Spitzenspiel gegen unsere Eulen zu einem richtigen Spektakel. Für diese Spielklasse eher ungewöhnlich, war  im Rahmenprogramm ein Hallensprecher, sowie immer wieder musikalische Einspieler bei Unterbrechungen oder 7 Metern.

Das Spiel begann unter denkbar ungünstigen Bedingungen. Streitereien beim Aufwärmen und die vergessene Trikottasche brachten unnötige Unruhe in die Mannschaft.

Schnell wurden vor dem Spiel noch die Aufwärmtrikots mit Nummern "getaped", dann ging es in der gut besuchten Halle auch schon los.

Der Beginn der Partie war hart umkämpft. Zunächst fielen die ersten Treffer auf beiden Seiten fast ausschließlich durch die vom Schiedsrichtergespann verhängten 7 Meter. In den ersten 8 Minuten beherrschte die TSG das Spiel. Es wurde eine 5 Tore Führung zum 7:2 erarbeitet, die dann jedoch fahrlässig aus der Hand gegeben wurde, als ein nicht zu übersehender Bruch durchs Team ging.

Die Stimmung in der Halle kippte, auf den Rängen, aber auch auf dem Feld. Die Körpersprache der Anfangsphase, aber auch des gesamten Spiels vom Wochenende zuvor, war gewichen. Bis zur Halbzeit lief nur noch wenig zusammen und die Eulen gingen mit einem 4 Tore Rückstand in die Kabine.

In der 2. Halbzeit gelang erneut ein guter Start, der allerdings viel zu schnell wieder verpuffte. Wie schon in der 1. Halbzeit bauten wir unsere Gegner auf, und standen uns bei dieser Partie viel zu oft selbst im Weg. Der Tabellenzweite aus Göllheim/Eisenberg war stark genug, unsere Schwächephasen auszunutzen. Sie spielten sich zeitweise in einen Rausch, getragen vom sehr zahlreich erschienenen Publikum.

Die Niederlage mit 21:17 war heute wohl nicht zu vermeiden. Zu viele Schwächen, Empfindsamkeiten und mangelnder Siegeswille machten es den Wölfen zu leicht.

Abgehakt! Keine Zeit zum Hadern, nicht mit sich selbst, nicht mit den Mannschaftskameradinnen, den Trainern, der Taktik oder was auch immer. Am kommenden Samstag müssen wir zu unserer alten Stärke zurück finden, damit sich ein Spiel wie heute nicht wiederholt.

Noch ist die Saison nicht entschieden und wir haben es in der Hand, die Tabellenführung zu verteidigen. Beim Heimspiel am Samstag gegen Mutterstadt bietet sich die erste Gelegenheit zu zeigen, was wir drauf haben.


Stimmen aus der Mannschaft:

Trainer Axel Jentzsch: "Das Team hat mehr drauf, als es heute gezeigt hat."

Theresa Repp: "In den entscheidenden Momenten konnten wir nicht unsere Leistung abrufen."


Es spielten:
Sarah Hemmerich (Tor), Isabella Dech, Anna Glaser, Sara Mirosavljevic, Trixi Kerth, Michelle Semeta-Seelinger, Julia Lang, Maria "Mascha" Keraseva, Theresa Repp und Lara Jentzsch

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