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Weibliche A-/B-/C-Jugend in Magdeburg

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Dienstag, 30. August 2016
TSG-Mädels nehmen erfolgreich am 10. Magdeburger Bördecup teil.

Während der männliche Nachwuchs das Wochenende in Leipzig verbrachte, nahmen unsere Mädels zeitgleich in Magdeburg den Handball in die Hand. Wie bereits im vergangenen Jahr, sollte es der erste Härtetest vor der im September beginnenden Oberligarunde sein.

Die Jungs traten bereits am frühen Freitagmorgen die Reise nach Leipzig an, während der Bus der Mädels, gesteuert von Spielerinnenmama Sabine, erst kurz vor Mittag das TSG-Gelände Richtung Magdeburg verließ. Nach einer durch Staus bedingt zähen Fahrt kam man gegen 21:00 Uhr in Magdeburg an.
Bördecup
Nachdem wir im vergangenen Jahr mit zwei erfolgreichen Teams antraten (beide Teams schafften 2015 den Finaleinzug) kam dieses Jahr das aus der B-Jugend gewachsene A-Jugendteam hinzu, womit wir mit drei starken Teams den Kampf um Throphäen antraten.

A-Jugend:

Unser wA-Jungeulen hatten zweifelsohne großes Pech, vielleicht war es auch etwas ungeschickt vom Veranstalter, denn die beiden vermeintlich besten Teams aus Neustadt-Halle und Frankfurt/Oder steckten gemeinsam mit unseren Mädels in einer Gruppe.

Gegen die beiden Bundesligateams hielten sich unsere Jungeulen lange Zeit auf Augenhöhe, ja lagen teilweise sogar vorne, jedoch gegen Ende der Partien konnten sich die hohen Favoriten letztlich noch ungefährdet durchsetzen. So verlor man die Auftaktspiele gegen den Frankfurter HC mit 15:9 und gegen den SV Union Halle-Neustadt mit 16:11. Schade, denn damit stand schon fest, dass unser Team keine Chance mehr auf das Halbfinale hatte. Trotzdem erkämpften sich die Jungeulen gegen den dritten Vorrundengegner Radeberger SV einen 19:17-Sieg und dass, nachdem sich in unserem dünnen Kader noch Spielerinnen verletzt hatten.

Am zweiten Spieltag bestätigte sich dann, dass die Gruppe unseres Teams deutlich stärker besetzt war, als die Fünferstaffel in der zweiten Gruppe. Unsere beiden Gruppensieger beherrschten ihre Halbfinalgegner und machten den Turniersieg unter sich aus.

Die Jungeulen konnten mühelos durch Siege gegen Pro Sport Berlin 24 (17:3), TV Wickede (13:5) und VFL Stade (17:4) den 5. Platz in der Gesamtwertung sichern. Bei einer anderen Gruppeneinteilung oder einem anderen Spielmodus hätten unsere Mädels sicher im Spiel um Platz drei ein Wörtchen mitreden können.

Es spielten: Selina Hofmann (Tor), Adam Esther, Sarah Weiß, Nadine Proß, Nathalie Jakob, Joanna Klein, Patricia Tines, Tina Sabedini, Charlene Weinheimer
Trainer: Dominique Stillfried, Corinna Knaak, Betreuerin: Petra Hofmann


B-Jugend:

Die wB-Jungeulen starteten am Samstagmittag mit einem überraschend klaren Sieg gegen den HSV Magdeburg (19:9) in das Turnier, die ihr Auftaktmatch gegen den TSV EBE Forst United mit 10:6 gewonnen hatten. Wer nun dachte, das zweite Spiel eben gegen Forst United würde ein Spaziergang werden hatte sich getäuscht. Aus unerklärlichen Gründen lief bei Forst United eine deutlich stärkere Mannschaft auf, die unseren Mädels bis in die Schlussminuten forderte. Nach starkem Kampf konnten unsere Mädels diese Partie knapp mit 17:16 für sich entscheiden. Das dritte Vorrundenspiel gegen die TSG Calbe war hingegen keine Hürde und man holte sich mit dem abschließenden 16:6-Sieg den Gruppensieg.

Am Tag darauf konnte man im Halbfinale gegen den VfL Stade einen klaren 23:13-Sieg landen und stand somit, wie im letzten Jahr, im Finale. Dort traf man wieder auf den HSV Magdeburg, den man in der Vorrunde noch klar beherrschte. Aber auch hier stand plötzlich ein völlig neu besetzter Gegner auf dem Platz. Der nunmehr bärenstarke Rückraum des HSV Magdeburg machte den TSG-Jungeulen das Leben sichtlich schwer und es entwickelte sich ein emotionaler, ausgeglichener Endspielfight, bei dem die Führung ständig wechselte. Kritische Schiedsrichterentscheidungen und vergebene Torchancen gehören in solchen Endspielen meist dazu, und so haderten unsere Jungeulen nach der unglücklichen 12:11-Finalniederlage mit der ein oder anderen Spielsituation, die diesen Krimi schnell auch in einen Sieg hätte wandeln können.

Nichtsdestotrotz, eine tolle kämpferische Leistung und an solchen Niederlagen wächst man bekanntlich:-).

Es spielten: Carolin Albrecht (Tor), Lena Schmähl (Tor), Luca Hermann (Tor), Tabea Luickx, Jule Polsz, Anna Glaser, Jana Stolle, Lara Schneider, Emily Hauß, Marcella Militello, Jaqueline Tines, Isabel Unger, Anika Voss, Emma Wilhelm, Maike Freitag,
Trainer: Jürgen Meisel, Betreuerin: Steffi Freitag

C-Jugend:

Unsere neu formierte wC-Jungeulen boten über die gesamten beiden Tage konstant gute Leistungen.

Im ersten Gruppenspiel gegen den VfL Stade landete man einen ungefährdeten 8:4 Sieg. In den weiteren Vorrundenspielen gegen den Radeberger SV (10:3), den HSV Magdeburg (6:1) und den Barleber Handball Club 2 (12:5) wurde die Jungeulen nie tatsächlich gefordert und holten sich somit mit 8:0 Punkten den Gruppensieg.

Am zweiten Spieltag lief es im Halbfinale gerade so weiter und unser bereits top eingespieltes Jungeulenteam siegte gegen den Rostocker HC mit 12:6. Im Finale traf man somit erneut auf den Vorrundengegner VFL Stade, die sich im zweiten Halbfinale gegen Forst United durchsetzten. Auch in diesem Spiel dominierte die Truppe um das Trainergespann Rico und Jürgen Meisel früh die Partie und man hatte nie den Eindruck, dass dieses Spiel kippen könnte. Somit konnten zumindest unsere wC-Mädels den Turniersieg feiern, was sie sich in Anbetracht der gezeigten Dominanz auch verdient hatten.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

Es spielten: Sarah Föllinger (Tor), Sarah Hemmerich (Tor), Trixi Kerth, Lara Jentzsch, Celine Sold, Chiara Thorn, Luisa Strubel, Kathrin Willger, Marie Sommerauer, Katharina Scheid, Fabienne Michel
Trainer: Rico Meisel, Jürgen Meisel, Betreuerin: Manuela Sommerauer

Gegen 16:00 Uhr setzten sich der Bus, sowie die angereisten Eltern, wieder in Richtung Heimat in Bewegung. Gegen Mitternacht kamen die Mädels erschöpft und Müde aber wohlbehalten in Friesenheim an.

Ein großes Dankeschön an Sabine, die uns wie immer sicher chauffierte, die Betreuerinnen, sowie die erfolgreichen Trainer. Ohne diese engagierten Leute wären solche Turnierteilnahmen nicht möglich.

Lange Ausruhen ist nicht drin, denn für die B-Mädels steht kommendes Wochenende der erstmals ausgetragene Metropolregion-Cup in Wiesloch an, bei dem man auf hochkarätige Gegner wie Ketsch und Bensheim-Auerbach treffen kann, während die wC beim Turnier in Wörth seine Aufwartung macht.

Eine Woche später ist dann neben der wB auch wieder unsere wA beim GTÜ-Cup in Herrenberg im Einsatz, bei dem nationale wie auch internationale Topmannschaften anreisen werden.

Langeweile kommt da nicht auf:-).