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mJA siegt im Spitzenspiel 34:28 gegen HG Saarlouis

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell männliche Jugend am Montag, 24. September 2018

Quo vadis, TSG? Nach der knappen Auftaktniederlage zu Hause gegen Illtal und dem über weite Strecken der Partie souveränen Auswärtssieg in Dansenbergwar am Samstag mit der HG Saarlouis ein weiteres Spitzenteam der RPS-Oberliga im TSG-Sportzentrum zu Gast. Bei einer erneuten Niederlage drohte ein 4-Punkte-Rückstand auf die Tabellenspitze, mit einem Heimsieg jedoch würde man sich wieder im Meisterschaftsrennen zurückmelden.

Dass auch den Gästen aus dem Saarland die Wichtigkeit der Begegnung nicht verborgen geblieben ist, merkte man von Beginn an. Beide Mannschaften versuchten die Initiative zu ergreifen und es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit. Die erste deutlichere Führung gelang der HG Saarlouis, die sich in der 10. Minute mit 3:6 leicht absetzte. Das Spiel der Jungeulen war in dieser Phase geprägt von vielen technischen Fehlern (insgesamt 13 in der ersten Hälfte)und Unvermögen im Torabschluss (8 Fehlwürfe in Halbzeit 1). Doch unsere Jungs konnten kurz darauf wieder ausgleichen. David Wißmeier stellte mit einem Doppelpack in der 13. Minute den 7:7-Ausgleich her. Bis zur 20. Minute entwickelte sich dann ein typisches Ein-Tore-Spiel, bei dem mal die Jungeulen, mal die Gäste knapp führten. Nils Röller mit zwei Treffern in Folge und Jan-Philipp Werthmann brachten dann die Eulen erstmals mit 2 Toren in Front (13:11 in der 22. Spielminute). Saarlouis blieb aber dran und konnte seinerseits mit einem 3:0-Lauf wieder in Führung gehen. Letztlich war es Jan Eckel vorbehalten den Schlusspunkt des ersten Spielabschnitts zu setzen. Mit einer denkbar knappen 15:14-Führung der Gastgeber ging es in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte durften sich die Zuschauer dann an hochmotivierten Jungeulen erfreuen, die hervorragend aus der Kabine kamen. David Wißmeierund Patrick Friedmann erhöhten auf 17:14. Auch die Defensive um den starken Innenblock Dimitri Kerber und Nils Röller stand jetzt noch besser und machte es den Gästen schwer zu Torerfolgen zu kommen. Und wenn Saarlouis doch einmal durchkam, präsentierte sich Adrian Cule im Tor bärenstark und entschärfte zahlreiche freie Würfe (13 Paraden in der zweiten Hälfte). Der Widerstand der Saarländer war aber noch lange nicht gebrochen. Vor allem Alexander Herzig im linken Rückraum setzte sich immer wieder durch und hielt die Partie weiter offen. Doch ab der 38. Minute konnten die Friesenheimer den Vorsprung stetig ausbauen. Ein 3:0-Lauf durch Nils Röller, Dimitri Kerber und Jan-Philipp Werthmann sorgte für das zwischenzeitliche 22:17. Ein weiterer 4:0-Lauf von der 46.-51. Spielminute führte dann dievermeintliche Vorentscheidung herbei, es stand 29:21. In der Folge konnte Saarlouis dann nochmals auf 4 Tore verkürzen, den Sieg der Jungeulen letztlich aber nicht mehr gefährden. Es war den beiden FriesenheimerTopscorern (je 7 Treffer) vorbehalten, den letzten Minuten ihren Stempel aufzudrücken. Dimitri Kerber hielt Saarlouis mit 3 Treffern in den letzten 5 Minuten auf Distanz, Patrick Friedmann erzielte 7 Sekunden vor Schluss den Endstand zum 34:28.

Es war ein verdienter Sieg, verbunden mit einer weiteren Steigerung zu den bisherigen Spielen, sowohl spielerisch als auch kämpferisch. Einstellung und Motivation stimmten und so kann die Eingangsfrage des Artikels wie folgt beantwortet werden: Im Kampf um die Meisterschaft ist mit den Jungeulen zu rechnen.

Es spielten:
Adrian Cule, Kevin Wagner (Tor); David Wißmeier(3), Niklas Schwarz, Jonah Fassunge (2), Jan-Philipp Werthmann (5), Jan Eckel (2), Patrick Friedmann (7), Nils Röller (5), Lukas Räuber (2), Tim Knobel (1), Dimitri Kerber (7)