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wJA: Revanche gegen den SV 64 Zweibrücken mit 35:28 (17:14) geglückt!

Veröffentlicht in Handball-Aktuell Jugend » Handball-Aktuell weibliche Jugend am Samstag, 02. Februar 2019
Friesenheim: Die weibliche A-Jugend der Eulen startete am Wochenende erfolgreich in die Rückrunde. Die schmerzlich verlorenen Punkte zum Rundenauftakt in Zweibrücken, als man beim SV64 denkbar knapp mit 30:29 unterlegen war, gab Motivation genug, um im Heimspiel nunmehr klar zu zeigen, wohin der Weg gehen soll. Durch einen letztlich ungefährdeten und klaren 35:28-Sieg revanchierte man sich beim Tabellendritten aus der Rosenstadt und nahm gleichzeitig dessen Tabellenplatz hinter den beiden führenden Teams aus Arzheim und Budenheim ein.

Das Spiel begann ausgeglichen und Zweibrücken profitierte in den ersten 10 Minuten von einer Vielzahl unnötiger Fehlpässe und so führten die Gäste nach 13 Minuten 8:6. Dann ein Zwischenspurt der Jungeulen mit einem 5:0-Lauf und die TSG-Mädels führten mit 11:8. Die Auszeit der Gäste unterbrach deren Torflaute, allerdings konnte der Vorsprung, der zwischenzeitlich auf 5 Tore anwuchs (15:10), auch bis zur Halbzeit von den Jungeulen verwaltet werden. (17:14) Der Zwischenspurt konnte durch gute Abwehrarbeit, eine in dieser Phase toll haltende Caro Albrecht im Tor, sowie durch ein konsequentes Konterspiel erzielt werden.

In der zweiten Halbzeit konnten sich unsere Mädels kontinuierlich absetzen, sodass man in der 48. Minute bereits mit 30:21 führte. Die Gäste waren mehrfach nahe am Zeitspiel und konnten sich nur selten spielerisch gegen die insgesamt gut arbeitende 6:0-Abwehr der Jungeulen durchsetzen. Einzig die Außenpositionen der 64er hatten ab und an zu viel Platz, den sie nutzen konnten, oder die großgewachsene Kreisläuferin konnte sich aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit durchsetzen. In den letzten 10 Minuten verlief das Spiel ausgeglichen, wobei wieder jede Spielerin der vollbesetzten Auswechselbank Einsatzzeiten bekam. Ein tolles Debüt in der A-Jugend hatte die neben Nina Kraus als dritte Torhüterin eingesetzte B-Jugend-Spielerin Jaqueline Wegner. Die insgesamt faire Partie wurde in den letzten 10 Sekunden unnötiger Weise hektisch, wobei das gut leitende Schiedsrichtergespann Krick/Scholl aus Kaiserslautern gezwungen war, noch dreimal eine 2-Minuten-Zeitstrafe gegen die Gäste auszusprechen.

Fakten: TSG Friesenheim vs. SV 64 Zweibrücken 35:28 (17:14)                                      
Spielfilm: 2:2, 4:4, 6:6, 6:8, 11:8, 17:14 HZ, 19:19, 21:16, 24:17, 30:21, 35:28                          
7-Meter: 4/5 : 2/4, 2-Minuten: 2 : 5, Disqualifikation: 0 : 0


Für die EULEN spielten: Caroline Albrecht, Nina Kraus, Jaqueline Wegner (alle im Tor), Jasmin Jung (6), Jana Stolle (5), Lara Schneider (5), Hanna Rudolph, Jana Brenner (2), Jade Walburg (3), Tabea Luickx (1), Jana Heidger (10/4), Fabienne Michel, Lara Jentzsch (2) Anna Glaser (1)

Trainer/in: Viktoriya Kühn, Martin Buschsieper Betreuerin: Nicole Buschsieper

Es fehlten: Emma Wilhelm, Isabel Unger

Fazit: Das mit B- und A-Jugendspielerinnen gemischte Team findet immer besser zusammen. Die erfolgte Umstellung auf eine 6:0-Deckung wird trotz noch sichtbarer Schwächen besser. Insbesondere das in den richtigen Momenten offensive agieren und das damit verbundene unter Druck setzen des Angriffs wird mehr und mehr von den Spielerinnen umgesetzt. Dass dabei noch Fehler passieren ist verständlich. Die vielen unnötigen technischen Fehler und Fehlpässe gilt es zu minimieren. Durch den Sieg sind die Jungeulen auf Platz 3 der Tabelle gesprungen und können am kommenden Spieltag weiter klettern, wenn die beiden Tabellenführer aus Arzheim und Budenheim zum ersten Mal in dieser Runde aufeinandertreffen und sich daher gezwungenermaßen Punkte abnehmen. Wir haben am kommenden

Samstag, 09.02.2019, um 16:00 Uhr in Bellheim

die Pflichtaufgabe, gegen den Tabellenvorletzten SG OBKZ zu punkten. Auch wenn die SG OBKZ in der laufenden Runde bislang nur gegen den Tabellenletzten aus Mundenheim punkten konnte, sollten deren bislang erzielten Ergebnisse Warnung genug sein, hier niemanden zu unterschätzen.